Unternehmensgruppe zurück in Gewinnzone

Beate Uhse AG: Unternehmensgruppe zurück in Gewinnzone

Beate Uhse AG 3-Monatsbericht:
Unternehmensgruppe zurück in Gewinnzone

• Positives operatives Ergebnis (EBIT) von 0,7 Mio. Euro
• Versandhandel: e-commerce auf 72 Prozent ausgebaut
• Einzelhandel stabilisiert Umsatz
• Kreditvolumen um 1,1 Mio. Euro abgebaut
• Prognose für 2012 bestätigt


Flensburg, 15. Mai 2012. Mit dem ersten Quartal 2012 ist der Beate Uhse Konzern in die Gewinnzone zurückgekehrt: Die Unternehmensgruppe schließt die ersten drei Monate des Jahres im Plan mit einem Umsatz von 36,0 Mio. Euro (3M/2011: 39,9 Mio. Euro) und einem EBIT von 0,7 Mio. Euro (3M/2011: -0,1 Euro) ab.

Die B2B und B2C Sparten der Unternehmensgruppe entwickelten sich zufriedenstellend – sie sind die Grundlage für das traditionell in der Branche schwächere zweite Quartal. Serge van der Hooft, CEO der Beate Uhse AG: „Wir haben ein gutes Fundament geschaffen – die strategische Stärkung unserer Vertriebsbereiche trägt erste Früchte und zahlt sich nun auch in der Ertragskraft unseres Konzerns aus. Diesen Weg gehen wir ausdrücklich weiter.“ Das laufende Jahr sowie 2013 wird der Konzern für die weitere Stabilisierung der Geschäftsfelder nutzen und deren Effizienz erhöhen.

B2C Bereich: Konzentration auf rentable Filialstandorte zahlt sich aus; weitere Stärkung des Versandhandels im e-commerce
Der Einzelhandel verbesserte sein operatives Ergebnis (EBIT) in der Periode auf 0,3 Mio. Euro (3M/2011: -0,4 Mio. Euro) bei einem Umsatzrückgang um 0,8 Mio. Euro, der auf die weitere Verkleinerung des Filialnetzes zurückzuführen ist. Die Umsätze der Bestandsfilialen waren stabil.

Des Weiteren baute der Versandhandel den e-commerce weiter aus: Im Berichtszeitraum stieg der Anteil der Online-Umsätze des Versandhandels auf 72 Prozent (3M/2011: 52 Prozent). Mit der weiteren Fokussierung auf das Online-Geschäft wurden Auflage und Frequenz der Kataloge stark verringert, was erwartungsgemäß einen Umsatzrückgang zur Folge hatte. Dieser sank um 3 Mio. auf 14,5 Mio. Euro.

Der Bereich Entertainment verbesserte seine Rohertragsmarge deutlich und steigerte damit sein operatives Ergebnis um 0,3 Mio. Euro. Der Vertriebsweg erzielte im ersten Quartal 2012 einen Umsatz von 2,3 Mio. Euro und lag damit nahezu auf dem Vorjahresniveau.

B2B Bereich: Entwicklung des Großhandels erfreulich
Der Großhandel steigerte seinen Umsatz leicht auf 8,4 Mio. Euro (3M/2011: 8,3 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) wurde um 1,2 Mio. Euro auf -0,2 Mio. Euro deutlich verbessert (3M/2011: -1,4 Mio. Euro). Gründe hierfür waren die Optimierung der Materialeinsatzquote sowie Kostensenkungen durch die Neugestaltung des deutschen Großhändlers ZBF als Vertriebsagentur. Die Verbesserung der Warenströme und der Exklusivvertrieb etablierter Marken wie Leg Avenue tragen wie schon in den beiden Vorquartalen zu einer insgesamt positiven Entwicklung bei.

Fortsetzung der Restrukturierung und konsequente Entschuldung
Neben der weiteren Stabilisierung der Vertriebswege stehen im laufenden Geschäftsjahr Maßnahmen zur Kostenoptimierung, Stärkung der Vertriebsmarken und Verbesserung des Warensortiments im Fokus. Optimierungen der Prozesse im Großhandel sollen sich auch auf die Endkonsumenten-Vertriebsbereiche Versand- und Einzelhandel positiv auswirken. In der Folge rechnet der Konzern mit einer Stabilisierung der Umsätze in diesen Bereichen.

Der eingeschlagene Weg zur Entschuldung wird geradlinig fortgesetzt. Im ersten Quartal 2012 hat der Konzern seine Darlehensverbindlichkeiten um weitere 1,1 Mio. Euro gesenkt. Bis 2013 ist eine Absenkung der Kredite auf 16,1 Mio. Euro geplant.

Für das Jahr 2012 bestätigt der Beate Uhse Konzern seine Prognose von einem operativen Ergebnis von 0,0 bis 2,0 Mio. Euro.

Über die Beate Uhse AG
Das Unternehmen Beate Uhse, dem die Firmengründerin ihren Namen gab, wurde 1946 gegründet. Heute ist die Firma europaweit mit 743 Mitarbeitern in zwölf Län-dern aktiv und erzielte 2011 einen Umsatz von 149,0 Mio. Euro. Seit Mai 1999 ist Beate Uhse (XETRA:USE.DE) im Prime Standard an der Frankfurter Börse gelistet. Im B2C Geschäft ist Beate Uhse mit 95 eigenen Shops in neun Ländern, Katalog- und e-Commerce sowie einem medialen Entertainment-Programm präsent. Die Großhandelsgruppe ScalaPlayhouse ist mit weltweiten Exporten in über 60 Ländern Marktführer im B2B-Geschäft. Mit Beate Uhse, Pabo, Adam et Eve und Christine le Duc ist das Unternehmen im Besitz der bekanntesten Marken der Erotikbranche. Daneben gehören ToyJoy, Besired, BLove und Geisha zum europaweit erfolgreichen Produktportfolio.


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