Bericht zum 1. Halbjahr 2012

Beate Uhse Unternehmensgruppe mit erfolgreichem ersten Halbjahr

Stabilisierungskurs nach Maß:
Beate Uhse Unternehmensgruppe mit erfolgreichem ersten Halbjahr – Konzern weiter im Gewinnbereich

• Positives EBIT von 1,1 Mio. Euro (6M/2011: -3,0 Mio. Euro)
• Stabilisierung der Vertriebssparten setzt sich fort
• Einzelhandel: In 2012 wieder erste Store-Eröffnungen nach erfolgter Filialnetzbereinigung

Flensburg, 15. August 2012. Die Stabilisierung des Beate Uhse Konzerns nimmt – auch über das saisonal bedingt schwächere zweite Quartal – Fahrt auf: Die Unternehmensgruppe schließt das erste Halbjahr 2012 mit einem um 138% verbesserten EBIT von 1,1 Mio. Euro(1) (6M/2011: -3,0 Mio. Euro) bei einem – aufgrund der zurückliegenden Restrukturierungsmaßnahmen – noch rückläufigen Umsatz von 68,3 Mio. Euro (6M/2011: 73,7 Mio. Euro) ab.


„Wir haben viel bewegen können. Jetzt greift die strategische Stärkung unserer Vertriebswege – unser Fundament ist stabil”, so Serge van der Hooft, CEO der Beate Uhse AG. „Wir haben eine solide Basis für die weitere Stabilisierung unserer Geschäfte und für die Expansion, die wir ab 2014 wieder anpacken wollen.“ Vor dem Hintergrund der Halbjahresergebnisse und mit Blick auf das traditionell starke vierte Quartal bestä-tigt der Vorstand seine Prognose, das Jahr 2012 mit einem EBIT zwischen null und zwei Mio. Euro zu beenden.

Zufriedenstellende Entwicklung der Vertriebssparten im ersten Halbjahr
Der Versandhandel, Großhandel und das Entertainment erzielten ein positives EBIT für den Berichtszeitraum. Der Einzelhandel verfehlte mit einem EBIT von -1.000 Euro (6M/2011: -0,9 Mio. Euro) den Turnaround nur knapp, verbesserte aber sein operatives Ergebnis (EBIT) in der Periode deutlich. Bei einem rückläufigen Umsatz von 20,9 Mio. Euro (6M/2011: 22,6 Mio. Euro), der auf die Verkleinerung des Filialnetzes zurückzuführen ist, entwickeln sich die Umsätze der Bestandsfilialen stabil. Neue Stores sollen 2012 das Umsatzwachstum anschieben.
Der Versandhandel konnte – bereinigt um Sondereffekte in 2011 – sein Ergebnis steigern. Er beendet den Berichtszeitraum mit einem positiven EBIT von 2,1 Mio. Euro.
Im Großhandel zeigen die Optimierung der Warenströme und der Exklusivvertrieb hochwertiger Markenprodukte weiter positive Auswirkungen: Der Vertriebsbereich entwickelte sich erfreulich und schließt die ersten beiden Quartale mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 0,8 Mio. Euro (6M/2011 -2,7 Mio. Euro) ab. Der Umsatz des Vertriebsweges stieg leicht auf 14,8 Mio. Euro.
Das Entertainment steigerte sein operatives Ergebnis aufgrund einer verbesserten Rohertragsmarge um 0,3 Mio. Euro auf 0,8 Mio. Euro und erzielte im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatz von 4,3 Mio. Euro (6M/2011: 4,8 Mio. Euro).

Standsicherheit: Entschuldung weiter vorangetrieben
Zum 30.06.2012 belief sich das Kreditvolumen der Beate Uhse AG auf 23,7 Mio. Euro. Das entspricht einer Reduzierung der Kreditverbindlichkeiten um 74 Prozent – beziehungsweise 68 Mio. Euro – seit September 2006. Die zum 30.06.2012 geplante Tilgung in Höhe von 7,5 Mio. Euro an die ING Bank ist nach beiderseitiger Befürwortung nicht erfolgt. Erfolgen soll diese Zahlung erst mit Abschluss einer neuen Finanzierung. Die AG strebt den Abschluss einer solchen Finanzierung an.

Der Halbjahresbericht 2012 ist unter www.beate-uhse.ag zum Download verfügbar.

Die Hauptversammlung 2012 der AG findet am 20. August 2012 am Standort in Flensburg statt.

Über die Beate Uhse AG
Das Unternehmen Beate Uhse, dem die Firmengründerin ihren Namen gab, wurde 1946 gegründet. Heute ist die Firma europaweit mit über 700 Mitarbeitern in zwölf Ländern aktiv und erzielte 2011 einen Umsatz von 149,0 Mio. Euro. Seit Mai 1999 ist Beate Uhse (XETRA:USE.DE) an der Frankfurter Börse gelistet.

Diese Presseinformation enthält vorausblickende, in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese beruhen nicht auf historischen Fakten, sondern auf unseren aktuellen Planungen, Schätzungen und Annahmen. Darüber hinaus enthalten sie Ausführungen zu unseren Überzeugungen, Erwartungen und den daraus resultierenden Annahmen. In die Zukunft gerichtete Aussagen haben demnach nur Gültigkeit an dem Tag, an dem sie gemacht wurden und wir übernehmen - außer den gesetzlichen - keine weiteren Publizitätspflichten.


(1) Bereinigt um Sondereffekte aus Restrukturierungsmaßnahmen beläuft sich das EBIT auf 0,8 Mio. Euro.

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